Geschichtliches
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Sauna''
bedeutet Schnee- oder Erdgrube.
Schon in der Steinzeit wurden Steine im Feuer erhitzt, in eine Erdgrube
gelegt und mit Wasser begossen. Fertig war eine Sauna mit Aufguss.
Saunen heute
In Finnland und in den anderen nordischen Ländern ist das
Saunieren sehr weit verbreitet. Unter einer Sauna ist ein meist mit
Holz ausgekleideter Raum zu verstehen, der auf eine Temperatur etwa
zwischen achtzig und einhundert Grad Celsius beheizt ist. Das
Heizen erfolgt entweder mit Öl- oder Holzöfen und in
letzter Zeit zunehmend mit Elektroöfen. In der
Sauna
Fass befinden sich Bänke, die in zwei oder drei Stufen aufgestellt
sind. Die Temperatur auf der höchsten Sitzbank ist
deutlich höher. Eine Sauna ist dazu da, um ein Schwitzbad zu
nehmen. Öffentliche Schwimmhallen oder Fitnesscenter bieten
oft auch die Möglichkeit zu saunieren.
Immer mehr Menschen genießen das Schwitzbad in ihrer Heim-
oder Gartensauna.
Saunenvarianten
Beim Dampfbad, einer Saunenvariante, ist die Luftfeuchtigkeit
höher und die Temperatur niedriger.
Die Biosauna wird oft auch als feuchtes Warmluftbad bezeichnet.
Hier herrschen Temperaturen von ca. fünfundvierzig bis sechzig
Grad Celsius und die Feuchtigkeit der Luft liegt bei ungefähr
vierzig bis fünfundfünfzig Prozent.
Die Biosauna soll kreislaufschonender sein und kann bis
dreißig Minuten dauern.
Sie wird meist unter Anwendung von ätherischen Ölen
oder speziellem Licht genossen.
Textilsaunen gibt es vorwiegend in Schwimmbädern. In ihnen
trägt man Badebekleidung.
In der Trockensauna erfolgt kein Aufguss, die Temperatur ist hoch und
die Luftfeuchtigkeit ist gering.
Das Saunieren
Nach dem Duschen und Abtrocknen der Haut legt oder setzt man sich
unbekleidet auf die Bank und benutzt ein Handtuch als Unterlage, das
den Schweiß aufnimmt.
Untrainierte und Kinder benutzen die unteren Sitzbänke.
In das Aufgusswasser werden ätherische Öle gegeben.
Der Aufenthalt in der Sauna dauert ungefähr acht bis
fünfzehn Minuten.
Dann sollte der Körper an der frischen Luft abgekühlt
werden, bevor eine kalte Dusche oder ein kaltes Bad folgt. Es ist
anzuraten, während der Abkühlphase etwas zu trinken.
Je nach dem wie man sich fühlt, beginnt man mit dem
nächsten Saunagang. Dieser Wechsel kann bis zu drei
Stunden dauern.
Wann sollte man nicht in die Sauna gehen?
Bei Entzündungen der Blutgefäße oder
inneren Organe, bei akuten asthmatischen und Nierenproblemen, bei
Herzschwäche, grippalen Infekten und einigen anderen
Beschwerden sind Saunagänge nicht anzuraten.
Was bringt das Saunieren?
Das Schwitzen in der Sauna und die Kaltwasseranwendungen
führen dazu, dass der Körper schonend,
gründlich gereinigt wird und der Blutdruck sich senkt.
Atmung, Stoffwechsel und Kreislauf werden angeregt. Die
Körpertemperatur erhöht sich in der Sauna auf ca. 39
Grad Celsius. Wie im Fieber kann dies Krankheitserreger
zerstören. Saunieren hat eine positive Auswirkung auf das
allgemeine Befinden, es stärkt das Immun- und das
Nervensystem. Durch regelmäßige Saunagänge
kann man gegen Erkältungskrankheiten besser gewappnet sein und
eine schönere Haut bekommen.