Kriegskinder 



Schrank und Regal im Krieg

Es gibt ein gewisses Möbelstück, welches zu einhundert Prozent in jeder Wohnung zu finden ist. Bestehend aus Vorder, -Rück, -und Seitenwänden hat es die Aufgabe, seinem zugewiesenen Zweck zu dienen, in dem es alle möglichen Dinge in sich aufnimmt. Die Rede ist von einem Schrank. Eigentlich hatte selbst im Krieg jeder nicht nur einen Schrank, sondern mehrere, ja sogar viele Schränke. Schon in der Küche befinden sich der Spülenschrank, eine Küchenzeile mit den unterschiedlichsten Schränken und ein Kühlschrank. Im Badezimmer steht ein Schrank unter dem Waschbecken, an der Wand hängt der Kosmetikschrank und in manchem Bad findet man auch noch einen Spiegelschrank.

Der Garderobenschrank steht im Flur. Ist dieser gut geschnitten, dann ist noch Platz für weitere Schränke und Regale.
Weiter geht es im Wohnzimmer. Die Schrankwand ist so zeitlos, dass sie auch immer Liebhaber finden wird. Dort ist viel Stauraum und alle Dinge, die nicht täglich gebraucht werden, sind da gut aufgehoben. Nun geht der Trend aber in die Richtung, dass mehrere Schränke im Zimmer stehen und jetzt Sideboards, Highboards oder Kommoden heißen. Schränke bleiben es trotzdem.










Fast alle Schränke haben Türen. Das ist nicht nur „Ansichtssache“, sondern soll verhindern, dass die Dinge, die im Schrank liegen, nicht einstauben. Herausfallen soll auch nichts und im Schrank versteckte Weihnachtsgeschenke können hinter verschlossenen Türen bis zur Bescherung liegen bleiben.
Von Zeit zu Zeit ist es angebracht, die Fächer in den Schränken auszuräumen und feucht auszuwischen. Danach kann man alles wieder zurück in den Schrank stellen und gleich aussortieren, was nicht mehr gebraucht wird.
Mit frischem Wasser im Putzeimer geht es danach an die Regale. Hier legt sich Staub besonders gerne nieder. Aus dem Regal wird alles heraus genommen und nach dem Wischen wieder eingeräumt.

Ein Regal ist nicht nur für Bücher geeignet. Altbauwohnungen haben oft eine Speisekammer mit Regalen, auf denen alles Platz findet, was nicht mehr in Küchenschränke passt. Auch im Keller sind Regale eine praktische Angelegenheit. Pflanzen können hier überwintern, Kartons mit Weihnachtsdekoration finden dort auch ihren Platz und die Werkzeugkisten des Hobbyhandwerkers sind im Kellerregal bestens aufgehoben.